- 3-Wege-Standlautsprecher mit doppelten 8"-Bässen
- Metallmembranen sorgen für detailreiche und dynamische Wiedergabe
- Klassisches Aussehen mit Holzgehäuse
Niderlauken ist nicht der Mittelpunkt der Welt. Doch Canton ist stolz auf seinen Firmensitz mitten im deutschen Mittelgebirge Taunus, fernab von störenden Geräuschen, wo man sich ganz auf seine Arbeit konzentrieren und unsere Welt genießen kann. „Pure music“ ist seit Anbeginn das Motto von Canton. Er war einer der ersten und ist auch heute noch ebenso engagiert. Der Firmengründer Günther Seitz führt das Unternehmen seit über 40 Jahren mit einer einfachen und klaren Philosophie: „Es war immer mein Ziel, mit unseren Produkten vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, gute Musik zu erleben“
Die moderne Ergo-Serie von heute
Die klassische Ergo-Serie, deren erstes Modell im Jahr 1981 auf den Markt kam, hat ihren Namen und ihr Erbe behalten, technisch aber sind die heutigen Modelle eine ganz andere Ausführung und Qualitätsstufe. Das Design und die Form des Gehäuses sind geblieben, aber die Chassis und Filter verwenden die absolute neueste Technik von Canton. In den letzten Jahrzehnten hat man enorm in Computertechnologie und Labore investiert, mit ausgefeilten Computerprogrammen, die Physik, Magnetismus und Akustik in Lautsprecherkonstruktionen behandeln. Immer mehr fortschrittliche Mess- und Testverfahren werden in der Bewertung und Feinabstimmung neuer Lautsprecherdesigns eingesetzt. Dadurch können Cantons Ingenieure einen Lautsprecher am Computer entwerfen und jede Verhaltensweise und Wiedergabe mit herausragender Präzision vorhersagen. So können sie freier mit neuen Technologien und Ideen experimentieren, im Vertrauen darauf, dass das fertige Produkt sich fast wie das Computermodell verhalten wird.
Vento war die erste Serie, die von diesem Wissen und der Technik profitierte, jetzt auch Ergo, bei der jeder Konstruktionsaspekt, wie die Wahl der Treiber, die Frequenzweichen und das Gehäuse, mittels präziser Computerprogramme entwickelt wurde. Mit der neuesten und modernsten Ergo-Serie hat Canton seine Messlatte also weiter nach oben gelegt!
Alle Ergo-Modelle außer dem Subwoofer sowie Stand- und Wandmodelle verfügen über hochwertige, vergoldete Bi-Wire/Bi-Amp-Terminals. Bei den Standlautsprechern sind Spikes beigelegt, die für einen stabileren Stand sorgen und die klanglichen Eigenschaften verbessern sowie die Nachbarn erfreuen, da der Bass nicht so stark über den Boden übertragen wird.
Erstklassige Chassis-Lösungen
Die Ergo-Serie verwendet eine verfeinerte Version der hauseigenen exklusiven Aluminium-Mangan-Hochtöner, die durch diese Metalllegierungen eine extrem leichte und steife Struktur mit herausragender Belastbarkeit und Abstrahlcharakteristik erhalten.
Die Mittel- und Tieftontreiber der Ergo-Serie sind modifizierte Versionen der früher sehr erfolgreichen Versuche von Canton mit Aluminiummembranen. Mit dieser Serie begann man mit größeren Treibern als 7" mit Aluminiummembran, wobei das Top-Standmodell Ergo 690DC 8"-Tieftöner besitzt, und der Subwoofer Ergo AS650.2 einen 12"-Tieftonlautsprecher.
Wave-Technologie
Aluminium wird von Canton schon lange wegen seines sehr schönen Klangcharakters bevorzugt, dank seiner hohen Festigkeit, Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Verformungen bei großen Auslenkungen.
Mit der Wave-Technologie, die technisch dadurch erklärt wird, dass die sichtbare vordere Aufhängung, die sogenannten Sicken, durch die Vibration der Membran in Bewegung versetzt werden. Diese Energie wird teilweise von der Sicke absorbiert und teilweise zurück an die Membran geworfen. Dabei können Resonanzen entstehen, die den Originalklang verfälschen. Form und Material der Sicke beeinflussen außerdem den möglichen Hub und das dynamische Verhalten des Systems. Durch gezielte Computersimulationen hat Canton es geschafft, alle Eigenschaften der Sicke durch eine spezielle Formgebung zu optimieren. Die mehrfach gewölbte Wave-Sicke zeigt weniger Partialschwingungen bei höheren Frequenzen und erlaubt deutlich größere Auslenkungen. Trotz des höheren möglichen Grenzschalldrucks entstehen somit deutlich weniger Klangverfälschungen als bei herkömmlichen Sicken.
Kurz gesagt - und auf verständlichem Deutsch - ermöglicht dies einen langen Hub, ohne dass sich die Membranen seitlich bewegen und unnötige Verzerrungen erzeugen.
"DC"
Falls Sie sich fragen, warum "DC" im Namen Ergo690 steht, bedeutet das Displacement Control. Dies ist eine kleine Schaltung, die verhindert, dass die Tieftöner auf die nicht hörbaren Subfrequenzen unter 20 Hz reagieren. Konventionelle Lautsprecher ohne DC-Technik erzeugen ein hohes Maß unerwünschter harmonischer Verzerrungen, wenn sie versuchen, die physikalischen Gesetze herauszufordern, was zu dramatisch erhöhten nichtlinearen Auslenkungen der Chassis führt. Beispielsweise ist ein 15-Hz-Ton nicht hörbar, aber dieser Ton verursacht unerwünschte Oberwellen bei 30, 45, 60, 75 Hz. Das verschwendet Energie und erzeugt Verzerrungen, die einen gedämpften und schwammigen Basscharakter verursachen. Mit der DC-Technik wird dieses Problem umgangen.
Erstklassige Filterlösungen
Die Frequenzweiche wird nicht als "Problemlöser" gesehen, sondern als wichtiger Bestandteil der Klangwiedergabe. Alle Bauteile werden mit äußerst engen 5%-Toleranzen selektiert und streng getestet. Alle Kondensatoren und Spulen besitzen einen geringen Widerstand, eine stabile mechanische Verbindung und können große Strommengen verarbeiten.
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