- Massiver, spielbegeisterter und dynamischer Center-Lautsprecher für Musik und Film in Surround-Sound
- Perfekt geeignet für mittelgroße bis große Wohnzimmer
- Ausgestattet mit einer 1" Titanskalotte mit LTS-Suspension und einem neuen 90x90 Grad Tractrix-Horn
- Vier hocheffiziente 5,25" Treiber mit weiterentwickelten Cerametallic-Membranen
- Bassreflex-Öffnung mit Tractrix-Ladung handhabt hohe Luftströme ohne Bläschaud
- Single-Wire Terminal
- Korkmatte anstelle von Gummifüßen auf der Unterseite für stabile und vibrationsdämpfende Basis
- Magnetisch befestigtes Frontgitter
- Einzeln verkauft!
Sound, der die Nachbarschaft auf die Probe stellt
Im Jahr 2022 hat der amerikanische Hörnpionier Klipsch die neueste Generation der Reference Premiere-Serie veröffentlicht. Das mag wie eine Wiederholung klingen, aber wenn der Hersteller eine neue Generation herausbringt, wurden wirklich neue technische Lösungen implementiert, die die Leistung deutlich steigern. Vergleicht man die Generationen auf dem Papier, ist es schwer zu erkennen, was verändert wurde. Aber wenn man sich hinsetzt, zuhört und vergleicht, ist der Unterschied sehr deutlich. Deine Ohren entscheiden darüber! Man könnte sagen, man hätte quasi neu angefangen und alles von Grund auf neu gestaltet. So ganz ist es nicht, aber mit neu entwickelten Treiberlösungen und einigen kosmetischen Änderungen festigt Klipsch seinen Marktstatus und stellt die meisten Konkurrenten in den Schatten!
Wir haben es schon letztes Mal gesagt, aber wir sagen es noch einmal.
Die heutige Generation der Reference Premiere ist maximal verfeinert.
Ein großer Schritt nach vorne
Klipsch verwendet grundsätzlich dieselben Materialien für die Treiber wie zuvor, hat sie jedoch zur Perfektion weiterentwickelt. Kennzeichnend für die Reference-Serie seit dem Startschuss im Jahr 1999 ist die mit Tractrix-Horn geladene Titanskalotte und die eigens entwickelten Mittel-/Tieftöner mit Cerametallic-Membran.
In der Reference Premiere Generation 2022 wurde ein größerer Hornmund integriert, der aus einem neuen Silikon-Kompositmaterial gefertigt ist. Dieses, zusammen mit der 90x90 Grad Hybrid-Tractrix-Geometrie, bietet den Vorteil höherer Dämpfung unerwünschter hochfrequenter Resonanzen sowie eine kontrolliertere Abstrahlung mit weniger Raumreflexionen und somit einen geradlinigeren Frequenzgang. Wie zuvor gibt es ein belüftetes Design, das stehende Wellen hinter der Membran reduziert.
Tractrix ist kurz gesagt eine Hornmundform, deren Krümmung/Formung der Hornwand zwischen Hals und Mund die effektivste Abstrahlung der Schallwelle für die sauberste und natürlichste Klangwiedergabe gewährleistet.
Seit einigen Generationen nutzt das Klipsch-Ingenieurteam Technik aus der exotischen (und mittlerweile eingestellten) Palladium-Serie mit deren LTS-Technologie (Linear Travel Suspension), die eine exakte horizontale Bewegung der Hochtonmembran ermöglicht und Verzerrungen sowie Phasenprobleme minimiert.
Die Membran besteht aus Titan, einem teureren Metall, dessen hohe Festigkeit dünnere Konstruktionen als viele andere Metalle erlaubt, kombiniert mit relativ geringer Dichte. Klanglich bietet das schnellen Impulsantwort und hohe Auflösung, die Aluminium, Polymer oder Seide übertrifft.
Die Amerikaner verstehen großen Klang
Alle Modelle der Reference Premiere-Serie sind reine 2-Wege-Konstruktionen.
Seit vielen Generationen - seit die RF-3 und Kollegen Ende der 90er das Licht der Welt erblickten - verlässt sich Klipsch auf Treiber mit der eigens entwickelten Cerametallic-Membran, die eine fast einzigartige Konstruktion in Bezug auf Leistung und Wirkungsgrad darstellt. Sie sind perfekt geeignet, um mit der hochauflösenden Hornkalotte kombiniert zu werden.
Durch einen Anodisierungsprozess erhält man eine außergewöhnlich leichte, aber gleichzeitig extrem steife Membran. Dies sorgt für ein beispielhaftes Bassresonanzverhalten mit minimalem Körperschall und Verzerrungen. Zusammen mit einer Doppelschicht-Spule aus reinem Kupfer erhält man eine herausragende Leitfähigkeit und Leistungsresistenz. Die Staubschutzkalotte und die Aufhängung sind verbessert, letztere mit spezieller Gewichtskonstruktion für extreme Steifigkeit und absolut linearen Hub, der zudem größer ist für außergewöhnliche Tieftonwiedergabe. Der Korb aus Stahl wurde verstärkt, um Resonanzen zu minimieren. Der Motor im System besteht aus großzügig bemessenen Keramikmagneten.
Der Treiber übernimmt also seine Aufgabe mit großer Verantwortung. In einer 2-Wege-Konstruktion hat der Treiber eigentlich doppelte Aufgaben: Er soll einen kraftvollen und tiefen Bass wiedergeben und gleichzeitig eine ausreichend hohe Trennung erbringen, um den Übergang zur Hornkalotte überzeugend zu gestalten. Hat Klipsch das geschafft? Na, was denkst du selbst?!
Klipsch hat sich ein moderneres Design zu eigen gemacht
Eine hornbeladene Kalotte bietet eine unglaublich hohe Auflösung und Dynamik, die nur wenige Konkurrenten erreichen. Das setzt jedoch höhere Anforderungen an die Tieftöner. Klipsch entwickelte eine neue Bassreflexport-Technik für die vorhergehende Referenz-Reference Premiere-Serie, die nun in die heutige Reference integriert wurde. Der Port hat eine spezielle Mündung, um erhebliche Luftmengen zu bewältigen und ist perfekt auf das Gehäusevolumen abgestimmt. Der sogenannte Tractrix-Port ermöglicht es den Reference-Modellen, noch mehr Luft zu bewegen, was ein noch stärkeres Live-Gefühl im Klang erzeugt, sehr zum Leidwesen der Nachbarn.
Dazu kommen gegossene Aluminiumfüße, die den Lautsprechern ein modernes Design verleihen und zudem den Kontakt mit dem Boden minimieren, um Resonanzen zu reduzieren. Neue Kupferringe um Hochton- und Tieftöner setzen Akzente und vermitteln einen exklusiven Eindruck.
Effizienter Klang
Ein irreführender Begriff ist es, einen Klipsch-Lautsprecher als leicht angetrieben zu bezeichnen. Da liegt man falsch in der Interpretation seiner Effizienz. Eine Klipsch-Konstruktion benötigt nicht so viele Watt wie eine konkurrierende Lösung, aber sie profitiert enorm von besserer Elektronik und vor allem einem Verstärker mit hoher Stromkapazität. Dann erhält man volle Kontrolle mit maximaler Dynamik und Spritzigkeit. Es kann sich also rächen, an der Peripherie zu sparen, denn der unverschämte Klipsch-Spielstil deckt die Schwächen bei Aufnahmen oder einer Netzteil-Kontrolle des Verstärkers leichter auf. Schöne Lautsprecher verdienen gute Peripherie, so einfach ist das.
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