Sonic Design Dämpferkissen 50-100 kg, 4er-Pack sind eine einfache, aber geniale Konstruktion aus Schweden. Durch die Herstellung von Dämpferkissen aus einem porösen Material mit Gewichtsabstufung wird eine effektive Dämpfung von Vibrationen zwischen Lautsprecher und Untergrund erreicht. Die Resonanzfrequenz liegt unterhalb des Frequenzbereichs des Lautsprechers (ca. 7 Hz) und sorgt somit für eine effektivere Dämpfung als die meisten auf dem Markt erhältlichen Spikes!
- Schwedisch hergestellte Lautsprecherfüße aus porösem Gummimaterial mit effektiverer Dämpfung als Spikes
- Werden zwischen Lautsprecher und Untergrund platziert – erfordern keine Gewinde oder Bohrungen an der Unterseite des Lautsprechers
- Kein Risiko von Kratzern auf dem Untergrund
- Nougatbraune Farbe (außer in der höchsten Gewichtsklasse, die grau ist)
- Der angegebene Preis gilt für ein 4er-Pack!
Sonic Design – schwedisch hergestellte Lautsprecherfüße
Die Aufgabe eines Lautsprecherfußes ist es, den Lautsprecher so ruhig wie möglich zu halten und so wenig Vibrationen wie möglich auf den Boden und andere Gegenstände im Raum zu übertragen. Mit den Sonic Design-Füßen wird eine starke Reduktion der Bewegungen des Gehäuses erreicht. Es ist deutlich spürbar, wenn man einen Finger locker auf die Vorderseite des Lautsprechergehäuses legt, dass es beim Spielen viel weniger vibriert.
Das Ergebnis ist, dass sich der Klang besser von den Lautsprechern löst. Es entsteht ein größeres Klangbild, und die Anlage erhält einen saubereren Klang mit hörbar geringerer Verzerrung. Ein weiterer Effekt ist, dass die verminderten Vibrationen im Boden auch Störungen für die Nachbarn im Haus verringern.
Eine technische Vertiefung
Alle Lautsprecher stehen auf etwas, das man mit einer Feder vergleichen kann, so hart sie auch ist, und es entsteht eine Resonanz innerhalb oder außerhalb des Frequenzbereichs des Lautsprechers. Unterhalb der Resonanzfrequenz ist das Lautsprechergehäuse schwingungsmäßig mit dem Boden verbunden, darüber ist das Gehäuse mehr oder weniger schwingungsisoliert vom Boden.
Der erste Gedanke ist, die Aufstellung so steif zu machen, dass die Resonanz oberhalb des hörbaren Bereichs liegt. Das ist die Grundlage für Spikes. Dies funktioniert jedoch nicht, da die Resonanz dann höchstens im Bassbereich liegt. Selbst bei Betonböden ist das ein Problem, denn Beton hat starke Resonanzen im hörbaren Bereich – jeder, der mit einem Schlagbohrer in eine Betonwand gebohrt hat, weiß das.
Die Befürworter von Spikes präsentieren zudem zwei völlig unvereinbare Theorien:
1. Die Spikes wirken wie eine mechanische Diode, die Vibrationen in eine Richtung leitet.
2. Die Spikes stehen auf einer unendlich kleinen Fläche, die keine Vibrationen an den Untergrund weiterleiten kann.
Zu Theorie 1 kann man sagen, dass was auch immer eine mechanische Diode sein mag – es ist jedenfalls keine Kegelform oder Spitze. Natürlich gilt Newtons Gesetz auch für Spikes: Eine Kraft erzeugt eine gleich große Gegenkraft, und zwar in beide Richtungen.
Zu Theorie 2 kann man sagen, dass die Spitze keine kleinere Fläche hat, als die notwendig ist, um das Gewicht des Lautsprechers zu tragen. Dadurch entsteht eine Kraft auf den Boden, die ebenfalls Vibrationen übertragen kann.
Wie auch immer – die Vibrationen erreichen den Boden, der mit seiner Fläche von mehreren Quadratmetern Schall mit starken Klangfärbungen abstrahlt.
Wir sollten also die Resonanzfrequenz der Füße deutlich unter den Frequenzbereich des Lautsprechers legen. Das führt zu sehr niedrigen Frequenzen der Federung, weit unter 20 Hz. Eine so weiche Federung kann keine Vibrationen höherer Frequenz übertragen und isoliert somit die Vibrationen.
Für Tonarme ist eine solche Dimensionierung seit langem akzeptiert, und niemand behauptet, dass die Resonanz in den hörbaren Bereich rücken muss, um einen festeren Bass oder saubereren Klang zu erzielen.
Bisher war es schwierig, einen Fuß aus z.B. Gummi ausreichend weich zu gestalten. Gleichzeitig war es schwierig, aufgeschäumte Materialien so herzustellen, dass sie nicht zusammensacken und mit der Zeit hart werden. Jetzt kann Sonic Design einen Fuß mit einem federnden Material mit hohem Anteil offener Poren anbieten. Offene Poren bewirken, dass das Material selbst federt und nicht ein eingeschlossener Gasraum, der mit der Zeit entweichen könnte.
Im Ljudtekniska Sällskapet wurde durch Messungen wissenschaftlich belegt, dass ein weich aufgehängtes Lautsprechergehäuse sich weniger durch das Musiksignal bewegt als ein hart stehendes und dass eine harte Federung, z.B. durch Spikes, sowohl messbare als auch hörbare Verzerrungen verursacht.
Beachte, dass sich nicht nur der Boden, sondern auch das Gehäuse mit der richtigen Abstimmung weniger bewegt, weil keine Resonanz im Arbeitsbereich vorhanden ist. Sogar die Gehäusewände zeigen weniger Vibration, da die Füße keine Resonanz haben, die Kräfte in die Gehäusewände einbringt.
Das Material hat auch weitere einzigartige Eigenschaften, wie einen Elastizitätsmodul, der unter Belastung sinkt, was bewirkt, dass die Ausfederung kleiner ist, als es die niedrige Resonanzfrequenz sonst vermuten ließe. Das Ergebnis ist eine horizontale Resonanzfrequenz unter etwa 10 Hz.
Es hat sich gezeigt, dass Lautsprecher auf Ständern besonders große Probleme mit Resonanzen haben. Die Dämpferfüße sollten zwischen Lautsprecher und Ständer platziert werden. Die Lautsprechervibrationen werden dann so nahe wie möglich an der Quelle gedämpft. Da der Ständer dann nicht mehr vibriert, kann man ggf. Spikes, Kunststofffüßchen, Filzgleiter oder was auch immer auf dem Boden verwenden. (Evtl. vorhandene Spikes können gegen Filzgleiter ausgetauscht werden, wenn man den Boden vor Beschädigungen schützen möchte.) Wenn der Ständer fest angebrachte nach oben gerichtete Spikes hat, kann man eine Platte darauflegen. Auf die Platte stellt man dann die Lautsprecherfüße. Um die Resonanzdämpfung maximal zu erreichen, muss das federnde Material auf das Gewicht des Lautsprechers abgestimmt sein.
Die Füße gibt es in vier verschiedenen Gewichtsklassen:
- 4-12 kg (Maße 25 x 12,5 mm)
- 12-28 kg (Maße 36 x 12,5 mm)
- 28-50 kg (Maße 45 x 12,5 mm)
- 50-100 kg (Maße 36 x 12,5 mm)
Wenn du an der Grenze zwischen zwei Gewichten liegst, ist es am besten, die Klasse zu wählen, in der du dich am oberen Limit befindest. Beispiel: Wenn dein Lautsprecher 28 kg wiegt, ist das beste Ergebnis mit den Füßen für 12-28 kg zu erzielen, anstatt für 28-50 kg.
Schweden
Norwegen
Finnland






