- Subwoofer-Kabel mit Multi-Core-Leitern aus OCC-Kupfer
- Y-Kabel-Ausführung
- Abschirmung aus geflochtenem OFC-Kupfer mit 90 % Abdeckung
- PEF-Isolierung (geschäumtes Polyethylen) in perlweißem Finish
- Eigene Integra RCA-Steckverbindung
- Durchmesser : 6,0 mm
- Kapazität : 63,03 pF/m
- Induktivität : 0,3735 µH/m
- Widerstand : 0,1612 Ω/m
- Impedanz : 77,05 Ohm/m
- Länge: 7 Meter
Atlas Cables
Atlas hat in kurzer Zeit seinen Stempel auf den Markt gesetzt und sich zu einem der angesehensten Hersteller im Bereich Kabelentwicklung entwickelt, vor allem dank ihres rationalen und ingenieurmäßigen Ansatzes, um für jede Preisklasse und Kabelform maximale Leistung zu erzielen. Es wird nichts dem Zufall überlassen und alles muss überprüfbar sein. Im Gegensatz zu vielen anderen Kabelherstellern verwenden sie keine fertigen Lösungen, sondern entwickeln praktisch alles selbst in ihrer Fabrik in Kilmarnock, Ayrshire im Westen von Schottland.
Auf ihrer Webseite erhält man eine leicht verständliche Übersicht und kann sich vertieft mit den Prinzipien und den grundlegenden technischen Eigenschaften sowie vollständigen elektrischen Spezifikationen jeder Kabelmodell vertraut machen. Sie haben zahlreiche gelobte Tests und Auszeichnungen erhalten.
Tatsächlich hat ihre Expertise und Zuverlässigkeit sie auch zu einem geschätzten Partner namhafter Hersteller gemacht, deren Kabel von Atlas als OEM gefertigt werden.
OCC-Kupfer – ein außergewöhnliches, aber teures Leiterwerkstoff
Atlas weiß um die Bedeutung der Verwendung des richtigen Leiterwerkstoffs als einen von mehreren Aspekten im Kabeldesign. OCC steht für "Ohno Continuous Cast", ein patentiertes Verfahren entwickelt von Professor Atsumi Ohno, der Mitte der 1960er Jahre die Behandlung und Erstarrung von geschmolzenem Metall sowie die resultierende Kristallstruktur untersuchte. Dieses Konzept wurde erstmals 1978 entwickelt und nutzt beheizte Formen in einer Stranggussanlage. Schließlich wurde das internationale Patent für OCC (Ohno Continuous Casting) erteilt.
Der Prozess ist in der Herstellung teurer, da das Metall extrem langsam gezogen wird, um Kristalle so lang wie möglich zu erzeugen. Im Audiobereich ist OFC-Kupfer am häufigsten, dessen Kristalle etwa 2 cm lang sind. Die Übergänge zwischen ihnen wirken als nichtlineare "Widerstände" gegen den Stromfluss. Bei Leitern, die im OCC-Verfahren gezogen werden, sind diese Übergänge über 6.000 Mal so lang, etwa 125 Meter! Das bedeutet, dass man nicht die gleiche interne, granulare Struktur mit unzähligen Kristallgrenzen wie bei anderem Kupfer hat, sondern einen einzigen reinen Kristall über das gesamte Kabel. Das führt zu weniger Verzerrungen und einem saubereren Klang und ist weder durch polierte Litzenleiter noch durch Silberbeschichtung erreichbar!
Ein mit OCC-Kupfer konstruiertes Kabel ist somit hinsichtlich der Leitfähigkeit interessanter als ein Kabel mit versilbertem OFC-Kupfer und tatsächlich auch interessanter als ein reines Silberkabel, abhängig von der Reinheit des Silbers. Deshalb vermeidet Atlas die Versilberung bei seinen analogen Signalkabeln. Ein klares Beispiel für ihre geradlinigen Prinzipien.
Billige Isolationsmaterialien sollte man vermeiden
PVC (Polyvinylchlorid) ist ein synthetisches Kunststoffpolymer, das billig in der Herstellung ist und das häufigste Isolationsmaterial für Audio- und Videokabel auf dem Markt ist. Dennoch ist PVC die schlechteste Isolierung aufgrund seiner hohen dielektrischen Absorption, was eine Verringerung der Signallaufgeschwindigkeit verursacht. Deshalb findet man PVC in keinem Atlas-Kabel.
In ihren erschwinglicheren Konstruktionen verwenden sie poröses PEF als Isolierung (geschäumtes Polyethylen), während die exotischeren Modelle mikroporöses PTFE (Polytetrafluorethylen, besser bekannt als Teflon) verwenden.
PEF bedeutet, dass beim Schäumprozess ein Treibmittel eingesetzt wird, von dem es zwei Typen gibt. Atlas verwendet die Gasaufschäumung, wodurch ein dielektrisches Material entsteht, das inerten Charakter hat und eine geringere Absorption zeigt.
Noch besser ist PTFE, ein einzigartiges dielektrisches Material mit geringer Dichte, das bei Raumtemperatur phasenstabil ist. Als Material ist es allerdings teurer. Die beste Isolierung ist natürlich Luft, jedoch ist das in einem Kabeldesign praktisch nicht umsetzbar. Leiter, die frei in einem Luftrohr liegen, führen dazu, dass die elektrischen Eigenschaften des Kabels sich je nach Lage verändern, und sind somit keine Option für konsistente und genaue Leistung. Mit Atlas’ Idee, mikroporöses PTFE zu verwenden, erhält man minimalen Kontakt der Isolierung mit den Leitern und kann sie gleichzeitig präzise fixieren.
Integra & Ultra RCA-Stecker (sowie auch XLR)
Atlas hat eigene RCA-Stecker entwickelt, die eine sehr geringe Masse besitzen, aus nicht-magnetischen Materialien gefertigt sind und eine lötfreie, kaltgeschweißte Verbindung bieten, die das Kabel nicht komprimiert und einen durchgängig sauberen Signalweg ermöglicht. Die Grundkonstruktion ist gleich, wobei der Unterschied darin liegt, dass man so viel wie möglich der Kabelstruktur folgt. Hat das Kabel OCC-Kupferleiter, wird auch der RCA-Stecker aus OCC hergestellt. Der Grund für das Kaltverschweißen und nicht Löten liegt in der Struktur des OCC-Kupfers. Wenn es erhitzt wird, verändert es sich sofort, so dass Löten am Kabelende schlicht nicht möglich ist. Beim Kaltverschweißen werden die beiden Materialien (Kabelleiter und Steckerteil) pressverbindet, was eine weitaus bessere Verbindung als Lötzinn an der Übergangsstelle bietet. Dies eliminiert alle elektrischen Variationen, die sonst entstehen würden.
Ein weiterer Vorteil davon ist, dass die Impedanz nicht unnötig verändert wird, was besonders kritisch ist in Anwendungen, bei denen eine Impedanz von 75 Ohm gefordert ist. Die asymmetrische Innenhülse besteht aus zwei Blättern, die auch als Rückleiter fungieren. Sie bieten hervorragende Abschirmung über den gesamten Stecker und greifen die Geräteanschlüsse gut, wobei sie sie beim Einstecken automatisch reinigen.
Integra ist für die einfacheren Kabel mit Koaxial-Geometrie vorgesehen, während Ultra für symmetrische Kabel genutzt wird.
Die Atlas XLR-Stecker folgen genau denselben Prinzipien mit kaltgeschweißten Pins und Materialien, die der Kabelstruktur entsprechen. Es wird nichts dem Zufall überlassen!
Die Bedeutung einer effektiven Abschirmung
In Bezug auf die Abschirmung legt Atlas im Vergleich zu anderen Anbietern eine Schippe drauf. Eine Abschirmung muss immer korrekt angeschlossen sein, um ihre Arbeit zu machen. Viele Kabelhersteller legen eine Abschirmung um die Leiter, schließen sie aber nicht an. Das hat zur Folge, dass die Abschirmung wie eine Antenne wirkt und mehr Störungen einfängt, als wenn keine Abschirmung vorhanden wäre. Die Störpegel können 10- bis 100-mal höher sein. Atlas hingegen schließt bei seinen digitalen Koaxialkabeln die Abschirmung an beiden Enden an, oder bei asymmetrischen Kabeln nur an der Senderseite, wodurch sie gerichtet sind (man folgt dem Kabelbeschriftung). Dies sorgt für einen effizienteren Schutz gegen Störeinflüsse im Haushalt und ist eigentlich ein Muss für alle seriös konzipierten Niederspannungskabel, unabhängig vom Preis. In Atlas-Kabeln besteht die Abschirmung stets aus Folie sowie mindestens einer geflochtenen Abschirmung außen.
Die korrekte Abschirmung eines Kabels ist relativ einfach. Die größere Herausforderung besteht darin, die Integrität der Abschirmung auch bei der Steckermontage zu bewahren. In ihren hochwertigen Modellen hat Atlas deshalb eine Technik mit dem Namen "Dual Drain" (kurz "DD") eingeführt, die doppelte Abschirmanschlüsse hat und eine minimale Kompression der Abschirmung gewährleistet. So erhält man einen 360-Grad-Schutz über die gesamte Länge, etwas, das bei den meisten Kabeln fehlt.
Bei den Spitzenmodellen wurde die Grun-Technologie entwickelt, die ein System bietet, um die Abschirmung des Kabels mit einem externen Erdungspunkt zu verbinden, wie dem Gehäuse eines elektronischen Geräts oder der Steckdosen-Erdung. Dadurch werden kleine Störungen der Abschirmung daran gehindert, in die Gerätekernmasse einzufließen, während gleichzeitig die Abschirmung kompromisslos gestaltet werden kann.
Schweden
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