- Standlautsprecher mit unschlagbarer Auflösung und Spielfreude
- Hervorragende Empfindlichkeit von 98 dB
- Hornlade-hochtöner Tractrix mit belüftetem Titantreiber und LTS-Aufhängung
- Doppelte, hocheffiziente 8"-Treiber mit Cerametallic-Membranen
- Ovaler Bassport mit Tractrix-Ladung
Das ultimative Klangerlebnis.
Der amerikanische Horn-Pionier Klipsch hat die Generation 2018 der Reference Premiere-Serie veröffentlicht. Die komplett neue Serie ersetzt ihre preisgekrönten und meistverkauften Vorgänger und erweitert das Programm auf 16 Modelle in verschiedenen Ausführungen. In ihrer neuesten Generation zeichnet sich die Reference Premiere durch technische Klangverbesserungen, exklusivere Materialauswahl und kosmetisch veränderte Details aus. Man hat nahezu bei Null angefangen und die neue Lautsprecherreihe neu designt. Wie üblich bei Klipsch ist der Unterschied nicht subtil, sondern deutlich spürbar. Die heutige Generation der Reference Premiere ist maximal verfeinert.
Hör auf, schlechten Sound zu kaufen. Das ist peinlich.
Klipsch verwendet grundsätzlich dieselben Materialien für die Treiber wie zuvor, doch sie wurden zu größerer Perfektion weiterentwickelt. Charakteristisch für die Reference-Serie seit ihrem Start im Jahr 1999 ist der Tractrix-Hornlade-Hochtöner aus Titan und die selbstentwickelten Tieftöner mit Cerametallic-Membran.
Bei den heutigen Premiere-Modellen haben die Hochtöner einen größeren Tractrix-Hornmund erhalten sowie ein neues belüftetes Design, das stehende Wellen hinter der Membran reduziert. Tractrix ist eine Hornmundform, deren Krümmung zwischen Hals und Mund die effizienteste Abstrahlung der Schallwelle für den reinsten und natürlichsten Klang liefert. Bei der vorherigen Generation der Premiere führte Klipsch eine neue 90x90-Grad Hybrid-Tractrix-Geometrie ein. Vorteile sind eine kontrolliertere Abstrahlung mit weniger Raumreflexionen und somit ein geradlinigeres Frequenzspektrum. Zudem besteht das Horn aus formgepresstem Gummi, was unerwünschte hochfrequente Resonanzen besser dämpft. Aus der exotischen Palladium-Serie stammt die Klipsch LTS-Technologie (Linear Travel Suspension), die eine exakte horizontale Bewegung der Hochtönermembran ermöglicht, wodurch Verzerrungen und Phasenprobleme minimiert werden.
Die Membran selbst besteht aus Titan, einem teureren Metall, dessen hohe Festigkeit dünnere Konstruktionen als viele andere Metalle erlaubt, kombiniert mit relativ geringer Dichte. Klanglich sorgt dies für schnelle Impulsantwort und hohe Auflösung, die Aluminium, Polymer oder Seide übertrifft.
Großer Sound. Kein Bullshit.
Alle Modelle der Reference Premiere-Serie sind reine 2-Wege-Konstruktionen.
Seit vielen Generationen – seit den späten 90ern mit dem RF-3 und Co. – setzt Klipsch auf eigene Cerametallic-Konen, eine einzigartige Konstruktion hinsichtlich Performance und Wirkungsgrad. Das macht sie perfekt zu kombinieren mit dem hochauflösenden Horn-Hochtöner.
Durch ein Anodisierungsverfahren erhält man eine außergewöhnlich leichte und zugleich sehr steife Membran. Das sorgt für exzellenten Bassbereich mit minimalem Kegelbruch und Verzerrungen. Zusammen mit einer doppellagigen Schwingspule aus reinem Kupfer entsteht eine herausragende Leitfähigkeit und Belastbarkeit.
Auch die Staubkappe und das Aufhängungssystem wurden verbessert, mit spezieller Gewichtung für extreme Steifigkeit und absolut linearen Hub, der auch größer ist für herausragende Tieftonwiedergabe. Der Stahlkorb wurde verstärkt, um Resonanzen zu minimieren.
Der Antrieb besteht aus großzügig dimensionierten keramischen Magneten.
Der Treiber übernimmt also seine Aufgabe mit großer Verantwortung. In einer 2-Wege-Konstruktion hat er quasi eine Doppelaufgabe: kraftvollen, tiefen Bass wiederzugeben und gleichzeitig ausreichend Separation zu bieten, um den Übergang zum Horn-Hochtöner überzeugend zu gestalten. Ob Klipsch das gelungen ist? Na, was glaubst du?!
Die Nachbarn verärgern
Ein hornbeladener Hochtöner besitzt eine phänomenale Auflösung und Dynamik, die nur wenige Konkurrenten erreichen. Das bedeutet aber auch größere Ansprüche an die Tieftöner. Klipsch entwickelte für die letzte Generation der anspruchsvolleren Reference Premiere-Serie eine neue Bassport-Technik, die nun in die heutige Reference integriert wurde. Der Port hat eine spezielle Mündung, um große Luftströme zu bewältigen, und ist perfekt auf das Gehäusevolumen abgestimmt. Der sogenannte Tractrix-Port erlaubt den Reference-Modellen, noch mehr Luft zu bewegen. Dies schafft ein noch stärkeres Live-Gefühl im Klang, zum großen Ärger der Nachbarn.
Dazu kommen gegossene Aluminiumfüße, die den Lautsprechern modernes Design verleihen und den Kontakt mit dem Boden minimieren, um Resonanzen zu reduzieren. Neue Kupfer-Trimmringe um Hochtöner und Basslautsprecher setzen sie optisch in Szene und wirken edel.
Sei nicht sparsam mit der Elektronik
Fälschlicherweise wird oft gesagt, ein Klipsch-Lautsprecher sei leicht anzutreiben. Damit wird seine Effizienz falsch verstanden. Eine Klipsch-Konstruktion benötigt nicht so viele Watt wie konkurrierende Systeme, wächst aber enorm mit besserer Elektronik und insbesondere einem Verstärker mit hoher Stromkapazität. Nur dann erhält man volle Kontrolle mit maximaler Dynamik und Spannkraft. Es kann also nachteilig sein, bei der Umgebungselektronik zu sparen, denn der Spielstil von Klipsch – direkt und präsent – entlarvt eher Schwächen, wie schlechte Aufnahmen oder einen Verstärker, dessen Netzteil keine Kontrolle behält. Gute Lautsprecher verdienen gute Elektronik, so einfach ist das.
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