- Standlautsprecher mit herausragender Dynamik
- Hornbeladener Tractrix-Hochtöner und doppelte 8"-Treiber
- Empfindlichkeit von 97 dB
- Ovale Bassreflexöffnung mit Tractrix-Ladung
Man kann Glück kaufen. Es ist kupferfarben und schwarz.
Der amerikanische Horn-Pionier Klipsch hat die Reference-Serie 2018 veröffentlicht. Die Veränderungen sind sowohl kosmetisch als auch vor allem klanglich, man hat quasi komplett neu angefangen und die neue Lautsprecherserie neu entworfen. Wie bei neuen Klipsch-Produkten üblich, sind die Unterschiede nicht subtil, sondern deutlich. Die heutige Reference-Generation ist aufs Maximum feinjustiert.
Es werden dieselben Materialien für die Treiber verwendet, diese aber zu größerer Perfektion weiterentwickelt. Die horngekoppelten Hochtöner erhielten sowohl eine größere Tractrix-Hornöffnung als auch einen neuen Phasenstecker. Die Aufhängung nutzt eine Technik, die in Verbindung mit der High-End-Serie Palladium (LTS – Linear Travel Suspension) entwickelt wurde. Neu ist die Integration von Kapton in die Aufhängung, ein extrem leichtes und steifes Material. All dies zusammen ergibt eine Hochtöner-Membran, die aufgelöster, klarer und mit geringerer Verzerrung spielt.
Alle Modelle der Reference-Serie sind reine 2-Wege-Konstruktionen. Seit vielen Generationen – auch als die heutige Reference noch Synergy und Icon hieß – setzt Klipsch auf Treiber mit IMG-Membranen (Injection Molded Graphite). Diese Treiber spielen beispielhaft bei überschaubaren Produktionskosten. Man erreicht eine leichte Membran (für schnelle Wiedergabe) und gleichzeitig eine steife (für herausragende Bassleistung). Der Treiber übernimmt also eine große Aufgabe. In einer 2-Wege-Konstruktion hat der Treiber quasi doppelte Aufgaben, da er sowohl einen kraftvollen und tiefen Bass wiedergeben als auch eine ausreichend hohe Trennung für einen überzeugenden Übergang zum Hornhochtöner erreichen muss. Hat Klipsch das geschafft? Nun, was denkst du selbst?!
Die Nachbarn verärgern
Ein hornbeladener Hochtöner hat eine fabelhafte Auflösung und Dynamik, die wenige Konkurrenten erreichen. Das macht aber die Anforderungen an die Tieftöner noch größer. Klipsch entwickelte eine neue Bassreflexport-Technik für die letzte Generation der besseren Reference Premiere-Serie, die nun in die heutige Reference integriert wurde. Der Port hat eine spezielle Öffnung, um große Luftströmungen zu bewältigen, und ist perfekt auf das Gehäusevolumen abgestimmt. Getauft auf Tractrix-Port vermag die Reference-Modelle noch mehr Luft zu bewegen. Das erzeugt noch mehr Live-Gefühl im Klang, zum Ärger der Nachbarn.
Die Modelle erhielten ein schlankeres Design mit magnetisch befestigten Gitter sowie eine kratzfestere, strukturierte Vinylfolie.
Der Mann mit eigener Philosophie. Das Erbe lebt weiter.
Paul W. Klipsch gründete seine Firma 1946 in Hope, Arkansas, bei der Einführung der heute legendären, voll hornbeladenen Klipschorn, die bis heute gefertigt wird! Pauls Philosophie war, Live-Musik über einen Lautsprecher wiederzugeben. Um dies zu erreichen, als es noch bergan ging, baute man auf (leistungsschwache) Röhrenverstärker und große Lautsprecher mit Hornbeladung. Ein bekanntes Zitat von Paul lautet: "What the world needs is a good 15 Watt amp".
Dieser clevere Mann hielt während seines Lebens ganze 18 Patente – wenn auch nicht alle audiobezogen. In den letzten Jahren wurde Paul auch ein Pionier, der als bisher einziges Mitglied aus der HiFi-Welt in die "Science and Engineering Hall of Fame" aufgenommen wurde, wo er prominente Gesellschaft von zwei anderen Mitgliedern teilt – niemand Geringeres als Alexander Graham Bell und Thomas Edison!
Paul setzte bei der Entwicklung eines Lautsprechers auf vier Grundprinzipien, die Klipsch auch heute, viele Jahre nach Pauls Tod, beibehält.
- Je höher die Effizienz, desto geringer die Verzerrung – weniger benötigte Leistung bedeutet weniger Bewegung der Lautsprechermembran
- Größerer Dynamikumfang wird durch hohe Effizienz erreicht
- Die kontrollierte Abstrahlung des Horns minimiert Raumreflexionen
- Eine linearere Frequenzkurve wird durch die kontrollierte Abstrahlung erreicht
Schweden
Norwegen
Finnland




















